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An InfusionswärmerEs handelt sich um ein medizinisches Gerät, das kalte Infusionslösungen oder Blut erwärmt, bevor diese in den Körper des Patienten gelangen. Es erwärmt die Flüssigkeiten auf die normale Körpertemperatur von etwa 37 °C bis 38 °C. Dadurch wird eine Unterkühlung während Operationen, der Versorgung von Traumapatienten oder Bluttransfusionen verhindert.

Es gibt zwei Haupttypen von Teewärmern:

Schrankwärmer:Diese Geräte funktionieren wie kleine Öfen. Sie lagern Beutel oder Flaschen mit Infusionslösungen bei einer sicheren, voreingestellten Temperatur, bis diese benötigt werden.

Inline-Wärmer:Es handelt sich dabei um kleine Geräte, die direkt an den Infusionsschlauch angeschlossen werden. Während die Flüssigkeit aus dem Beutel zum Patienten fließt, durchströmt sie einen beheizten Kanal im Gerät und wird so sofort erwärmt.

So funktioniert es (Inline-Wärmer):
Stellen Sie sich einen Gartenschlauch auf einem heißen Gehweg vor. Drehen Sie das kalte Wasser auf, erwärmt der Schlauch das durchfließende Wasser. Ein Inline-Wärmer funktioniert nach demselben Prinzip – nur sicher und kontrolliert. Sie stellen die gewünschte Temperatur ein (z. B. 38 °C), und die Heizplatte des Geräts passt die Temperatur so an, dass die Flüssigkeit die optimale Temperatur hat, wenn sie die Vene des Patienten erreicht.

Warum das wichtig ist:
Das direkte Einpumpen von kaltem Blut oder Infusionslösungen in den Körper kann die Körperkerntemperatur eines Patienten senken. Ist der Körper zu kalt, gerinnt das Blut schlechter und Wunden heilen langsamer. Warme Infusionslösungen hingegen schützen und stabilisieren den Patienten.

Benötigt beispielsweise ein Traumapatient in der Notaufnahme mehrere Einheiten gekühltes Blut, stellt ein Inline-Wärmer sicher, dass das Blut bei Eintritt Körpertemperatur hat. Dies beugt einem Schock vor und beschleunigt die Genesung.


Veröffentlichungsdatum: 20. Juli 2026