Senioren in Kalifornien, USA, hart getroffenCOVID-19-Anstiegdiesen Winter: Medien
Xinhua | Aktualisiert: 06.12.2022, 08:05 Uhr
LOS ANGELES – Ältere Menschen in Kalifornien, dem bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA, sind in diesem Winter besonders stark von einem Anstieg der COVID-19-Fälle betroffen, berichteten lokale Medien am Montag unter Berufung auf offizielle Daten.
Laut der Los Angeles Times, der größten Zeitung an der US-Westküste, gab es in dem westlichen US-Bundesstaat einen besorgniserregenden Anstieg der Krankenhauseinweisungen älterer Menschen aufgrund von Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der Fälle erreichte ein Niveau, das seit dem Omicron-Anstieg im Sommer nicht mehr beobachtet wurde.
Die Zeitung stellte fest, dass sich die Zahl der Krankenhausaufenthalte für Kalifornier der meisten Altersgruppen seit dem Tiefstand im Herbst etwa verdreifacht hat, der Anstieg bei älteren Menschen, die eine stationäre Behandlung benötigen, jedoch besonders dramatisch war.
Nur 35 Prozent der geimpften Senioren in Kalifornien ab 65 Jahren haben die aktualisierte Auffrischungsimpfung seit ihrer Verfügbarkeit im September erhalten. Bei den impfberechtigten 50- bis 64-Jährigen haben laut Bericht etwa 21 Prozent die aktualisierte Auffrischungsimpfung erhalten.
Laut dem Bericht, der sich auf die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) beruft, ist die Gruppe der über 70-Jährigen die einzige, bei der die Hospitalisierungsrate in Kalifornien den Höchststand des Sommer-Omicron-Ereignisses übersteigt.
Die Zahl der Krankenhauseinweisungen aufgrund einer Coronavirus-Infektion hat sich innerhalb von nur zweieinhalb Wochen verdoppelt und liegt nun bei 8,86 pro 100.000 Einwohner Kaliforniens ab 70 Jahren. Der Tiefststand im Herbst, kurz vor Halloween, lag laut Bericht bei 3,09.
„Wir leisten in Kalifornien eine erbärmliche Arbeit beim Schutz älterer Menschen vor schweren COVID-Verläufen“, wurde Eric Topol, Direktor des Scripps Research Translational Institute in La Jolla, von der Zeitung zitiert.
Der Bundesstaat, in dem rund 40 Millionen Einwohner leben, verzeichnete bis zum 1. Dezember mehr als 10,65 Millionen bestätigte Fälle und 96.803 Todesfälle seit Beginn der COVID-19-Pandemie, wie aus den aktuellsten Statistiken zu COVID-19 des kalifornischen Gesundheitsministeriums hervorgeht.
Veröffentlichungsdatum: 06.12.2022
